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Osterfeuer mit riesiger Anziehungskraft

Man muss den Oppumern nur etwas anbieten und schon kommen sie! Ein dementsprechend eindrucksvolles Bild bot sich demjenigen, der am Ostersonntag gegen 19.30 Uhr von der Kronlandbrücke Richtung Festplatz schaute. Rund 800 Besucher mögen es wohl gewesen sein, die sich im Laufe des Abends dort trafen!
Ganz unterschiedlich schienen die Beweggründe für den Weg zum Festplatz zu sein. Einige nutzen einfach die Gelegenheit, sich mit Freunden oder Bekannten zu treffen, andere hatten es ihren Kindern versprochen und wieder andere kamen gezielt wegen der Musik. Natürlich passte auch das Wetter ideal zu diesem Anlass. Hatte es den ganzen Tag über noch geregnet, schloss Petrus pünktlich zum Abend hin seine Schleusen. So stand einem gemütlichen Beisammensein nichts im Wege.


Die St. Sebastianus Schützengesellschaft, DJK Germania Oppum und Freiwillige Feuerwehr Oppum hatten als Ausrichter ihrerseits versucht, für die entsprechenden Rahmenbedingungen zu sorgen. Und wie man hörte, ist dieses wohl gut gelungen. Mehr Kassen und Personal an den Getränkeständen vermieden hier jegliche Engpässe. Lediglich am stark belagerten Grill kam es zu kurzen Wartezeiten, obwohl die "Grillmeister" alles gaben. Die Musik bot einen stimmungsvollen Rahmen an dem riesigen Feuer und je später der Abend, desto mehr wurden die Künstler gefeiert und mitgesungen.
Joe Kiki mit seinen überwiegend deutschen Liedern und "Rosemarie & Thyme" mit ihren Simon & Garfunkel-Songs wechselten sich dabei gekonnt ab. Eine Überraschung gab es, als Christian B. und Christian A. dann noch zwei Musikerkollegen mit Kontrabass und Percussions zu sich holten, um Hits einer norwegischen Gruppe zu interpretieren. Dafür gab es viel Applaus.

Wie versprochen kamen auch die Kinder nicht zu kurz. Für sie gab es ein Stück weiter ein eigenes kleines Feuer, an dem unter Aufsicht der Feuerwehr Kartoffeln gegart wurden und zusätzlich einen Schminkstand, der für lustige Gesichter sorgte.
Insgesamt war es ein gelungener Abend, der einmal mehr bewies, wie sehr die Oppumer das Leben zu feiern wissen. Die Neuauflage des Osterfeuers im nächsten Jahr ist dementsprechend selbstverständlich. Nächste Gelegenheit zum kollektiven Freudentaumel wird die Jubiläums-Oldienacht am 13. Mai an gleicher Stelle sein.