Bilder von der 10. Oppumer Jubiläums Oldienacht
Mit THE SMELLING FACES
und The Lords

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Oppumer feiern Megaparty bei Jubiläums-Oldienacht             Bilder          Presse

Als Veranstalter kann man einiges planen und organisieren. Worauf man jedoch nur begrenzt Einfluss hat, ist die Stimmung am Abend selber. Was jedoch am letzten Samstag auf dem Oppumer Festplatz abgegangen ist, war phänomenal! Die Atmosphäre war von Beginn an ausgelassen und fröhlich und steigerte sich zum Ende hin immer weiter. So sah man letztendlich nur freudetrunkene Menschen nach Hause gehen.
Die Mischung war's wohl mal wieder, die das Besondere des Abends ausgemacht hat. Ausgemachter Liebling der Oppumer sind inzwischen die Smelling Faces. Diese 5 jungen Männer haben sich kontinuierlich in den letzten Jahren weiter entwickelt und mit dem Zugang von Boris Odenthal vor einem Jahr sicherlich einen absoluten Glücksgriff gemacht. So war es nicht verwunderlich, dass sie sofort die Besucher in ihren Bann zogen und das Zelt ordentlich aufheizten. Apropos Zelt: Das war diesmal breiter und höher als je zuvor, was sich optisch als klare Verbesserung erwies. Dementsprechend hatten die Musiker mehr Platz auf der Bühne, der von den Smelling Faces auch komplett ausgenutzt wurde. Gut eineinhalb Stunden dauerte ihr erster Auftritt.
Gegen 21.45 Uhr betraten dann die Lords die Bühne und legten sofort mit einem ihren größten Hits "Shakin all over" los. Anschließend gab es einen bunten Mix aus alten Gassenhauern und neueren Stücken. Nach 2 Zugaben meinten sie ihre Arbeit erledigt zu haben. Doch diese Rechnung hatten sie ohne den Wirt, in diesem Fall in Person vom DJK-Vorsitzenden Hans-Joachim Hofer, gemacht, der in seiner unnachahmliche Art das Publikum dazu brachte, die Lords ein weiteres Mal nach vorne zu schreien. So mussten erst die Mikrofone wieder eingeschaltet werden, bevor erneut "Poor boy" mehrhundertstimmig unterstützt erklang.
Der Großteil der Besucher ahnte wohl, dass die Party jetzt erst richtig los gehen sollte. Denn kaum jemand war gegangen, als die Smelling Faces zu ihrem zweiten Set ansetzten. Und nun gaben sie wirklich alles! Da wurde gerockt, geflachst und improvisiert. So blieb es nicht aus, dass sich Gitarrist Volker Renneberg seines T-Shirts entledigte und sein Instrument hinter den Kopf haltend spielte. Bei Keyboarder Christian Brenk ist man vor Spontaneinlagen sowieso nie sicher und Sänger Boris Odenthal verstand es ein ums andere Mal, die Fans mit einzubeziehen. Das definitive Highlight folgte dann gegen Ende des Abends. Dem Schlagzeuger der Lords gefiel die Stimmung nämlich so gut, dass er sich nach seinem Auftritt spontan entschloss, noch zu bleiben und ein Stück mit den Faces zusammen zu spielen. Dass Charly Terstappen, der früher bei Westernhagen in der Band spielte, ein absoluter Könner seines Faches ist, merkte man schon zuvor bei seinem gut zweiminütigem Solo. Nun ließ er es zusammen mit Helge Hecht richtig krachen. Ohne jegliche vorherige Absprache bearbeiteten die beiden ihre Drums mal zusammen, mal abwechselnd, als hätten sie nie zuvor etwas anderes gemacht. Der Rest der Band intonierte dazu "Und wenn das Trömmelche geht" ...
Insgesamt war es also mal wieder ein ganz besonderer Abend in Oppum, wie es ihn wohl nur bei der Oldienacht gibt. Ein großer Dank gebührt allen Helfern im Hintergrund. Die Rettungssanitäter der City-Ambulanz standen die ganze Zeit ebenso parat wie das Team der Freiwilligen Feuerwehr Oppum von Uli Dietzen. Wie man hörte, gab es auch viel Lob für das Zeltpersonal, dass erstmals an den Plätzen bediente. Bleibt nun die Vorfreude auf die 11. Oppumer Oldienacht am 4. November. Dazu in Kürze mehr.